Marathonvorbereitung Woche 4/13

März 9th, 2010

Mo: 18,32 km in 1:42:16 h, Schnitt 5:34 min/km

Gesamt: 18,32 km

Auwaldlauf Hördt

März 8th, 2010

Mit meiner heutigen Zeit von 39:07 min bin ich nur halbwegs zufrieden. Eigentlich hatte ich mir ein wenig mehr erwartet. Ok, die Rahmenbedingungen waren vielleicht nicht ganz optimal. Am letzen Wochenende war ich ja noch leicht krank gewesen und musste meinen Trainingsplan anpassen. Die Tempoeinheit vom Mittwoch war so auch einen Tag später als sonst, was natürlich weniger Erholung bedeutete. Immerhin haben sich die schlimmsten Befürchtungen, was das Wetter angeht, nicht bewahrheitet. In der Nacht von Samstag hatte es noch fast 10 cm geschneit. Der größte Teil ist allerdings schon am selben Tag wieder geschmolzen. So war die Strecke heute Morgen komplett schneefrei, dafür war es kalt (-3 Grad) und windig. Also alles in allem nicht gerade die besten Bedingungen.

Der Start erfolgte also um 10 Uhr bei Minusgraden aber schönem Sonnenschein, der einen nicht so frieren ließ. Auf dem ersten Kilometer hatten wir Rückenwind, den ich ein wenig ausnutzen wollte. Wie das ganze Rennen über fühlte sich mein Tempo allerdings heute viel schneller an, als es wirklich war. Für eine Zeit unter 39 Minuten hätte ich einen Schnitt < 3:54 min/km laufen müssen. Nach dem ersten Kilometer hatte ich allerdings trotz Rückenwind schon 3:57 min/km auf der Uhr. Das hat mich erst einmal verwundert. Als dann der zweite Kilometer mit teilweise Gegenwind in 4:05 min/km weg ging, hatte ich den Lauf innerlich schon abgehakt. So kam es dann wohl auch, dass ich die restlichen 8 Kilometer nie das Gefühl hatte, an der Grenze zu laufen. Es hat heute eindeutig der Mut gefehlt, alles zu geben. Bis zur Hälfte zog sich das Ganze dann so hin. Bei leichtem Gegenwind bis km 6 hatte ich zur Halbzeit 19:49 min stehen. Das wäre also eine 39:38 geworden. Nicht gut, dachte ich mir ;-) Beim Richtungswechsel ab km 6 konnten wir dann schließlich vom Rückenwind profitieren und so wurde das Rennen auch gleich wieder schneller. Ziel hatte ich leider keins mehr, die 39 Minuten waren aus der Reichweite. Auch war es ein ziemlich einsames Rennen. Ab km 2 bis zum Ende überholte ich nur einen Läufer und wurde selbst von keinem mehr überholt. Bis km 8 lief ich pausenlos in einem Abstand von ca. 10 m hinter zwei Läufern her. Kraft und Motivation hatte ich zum Überholen nicht. Erst bei km 8, als es dem Ende zuging, konnte ich einen der beiden überholen, der andere setzte sich weiter ab. Bei km 9 wollte mein Konkurrent wieder an mir vorbei ziehen und so wurde es doch noch ein schneller letzter Kilometer ;-) Die 3:38 min bis zum Ziel haben mir eine gute Zeit gerettet. Allerdings bin ich die letzten zwei Kilometer fast ausschließlich auf den Ballen gelaufen, was mir vermutlich auch die starken Wadenschmerzen im Ziel beschert hat. Noch Stunden später konnte ich kaum gehen.

Der Lauf an sich war also… naja. Dafür kann ich mich über den 15. Platz in der Gesamtwertung und über den Tagessieg in meiner Altersklasse freuen ;-) Dafür gab es hinterher noch eine kleine Ehrung mit einem Präsent. Auch ein Novum für mich. Schließlich laufe ich ja nicht um Platzierungen und bin ja eigentlich ein ehemaliger Sprinter ;-) )) Aber warum nicht. Wie auch immer, ich traue mir an einem guten Tag eine wesentlich bessere Zeit zu!!! In den nächsten Wochen geht es aber erst mal darum, die Halbmarathondistanz vorzubereiten. Der nächste Wettkampf ist dann der Berliner Halbmarathon in drei Wochen.

18 km locker???

März 8th, 2010

Nach dem Wettkampf gestern sollte ich heute 18 km locker in 5:40 min/km laufen. Ok, das Tempo war mehr als locker und am Ende war ich auch ein wenig schneller. Aber körperlich fühlte sich das grauenhaft an! Insbesondere die Waden und die Achillessehnen haben von gestern etwas abbekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals solch starke Nachwirkungen durch einen Wettkampf hatte. Vielleicht lag es wirklich an der Kälte, denn die Wadenschmerzen hatte ich ja schon gestern direkt nach dem Lauf. Mal sehen, wie es die nächsten Tage weitergeht. Steht ja nichts ganz schnelles an diese Woche.

Marathonvorbereitung Woche 3/13

März 2nd, 2010

Mo: Pause (Erkältung)
Di: 18,20 km in 1:35:37 h, Schnitt 5:15 min/km
Mi: 5 x 1000 m in 3:46/3:48/3:47/3:48/3:47 min, 400 m Trabpause, 9,96 km ein-/auslaufen
Do: 10,00 km in 49:26 min, Schnitt 4:56 min/km, 1,74 km ein-/auslaufen
Fr: 7,19 km in 37:20 min, Schnitt 5:11 min/km, 4 Steigerungen
Sa: 6,21 km in 32:29 min, Schnitt 5:13 min/km, 4 Steigerungen
So: Auwaldlauf Hördt, 10 km in 39:07 min, Schnitt 3:55 min/km, 5,80 km ein-/auslaufen

Gesamt: 75,70 km

Es läuft wieder

März 2nd, 2010

Nachdem die Halsschmerzen Montag abends besser wurden und ich sonst überhaupt keine körperlichen Beschwerden hatte, bin ich heute mit nur noch minimalem Kratzen im Hals wieder auf die Piste gegangen. Statt den 5 x 1000 m bin ich allerdings die Einheit vom Mittwoch gelaufen, also lockere 18 km. Die erste Hälfte war etwas mühsam, vermutlich weil ich in den letzten beiden Tagen viel gelegen bin. Nach vier Kilometern dachte ich schon, ich komme nicht mehr vom Fleck. Ab der Hälfte lief es dann aber immer besser und am Ende wurde es tatsächlich noch ein lockerer Lauf. Wahnsinn, wie sich zwei Tage Laufpause auswirken. Ganz fit bin ich allerdings noch nicht wieder. Im Moment tendiere ich aber dennoch dazu, den Auwaldlauf am Sonntag zu laufen. Wenn die Halsbeschwerden morgen komplett weg sind, versuche ich mich evtl. noch an ein wenig Tempo. Nur um die Wettkampfgeschwindigkeit anzutesten.

Frühjahrserkältung

Februar 28th, 2010

Jetzt hat es mich erwischt. Heute Morgen mit leichten Halsschmerzen aufgewacht. Das Training lasse ich heute und morgen sicher mal sein. Die Tempoläufe am Dienstag stehen wohl auch nicht an. Mal sehen, ob es für den Auwaldlauf am Sonntag in Hördt reicht. Ich bin da recht flexibel und lasse es einfach mal auf mich zukommen. Einen 10er voll zu laufen macht nur sinn, wenn ich 100% fit bin.

Marathonvorbereitung 2/13

Februar 26th, 2010

Mo: 12 x 400 m-Intervalle in 1:23/1:26/1:24/1:26/1:26/1:25/1:26/1:25/1:24/1:26/ 1:25/1:24 min, 200 m Trabpause, 8,83 km ein-/auslaufen
Di: 19,00 km in 1:39:38 h, Schnitt 5:14 min/km, 2,50 km ein-/auslaufen
Mi: 14,25 km in 1:10:17 h, Schnitt 4:56 min/km
Do: Morgens 7,82 km in 44:48 min, Schnitt 5:43 min/km, Abends 12,00 km in 49:51 min, Schnitt 4:09 min/km, 7,52 km ein-/auslaufen
Fr: 13,22 km in 1:09:35 h, Schnitt 5:15 min/km
Sa: 32,36 km in 2:41:03 h, Schnitt 4:58 min/km
So: Pause (Erkältung)

Gesamt: 124,50

12 km unter 4:10 min/km

Februar 25th, 2010

Mit 12 km standen heute beim Tempoausdauerlauf zwei Kilometer mehr an als letzte Woche. Vom Tempo her sollte er ruhig etwas langsamer sein, am besten zwischen 4:10 und 4:15 min/km. Bei leicht windigem aber endlich einmal frühlingshaften Wetter ist es dann ein Schnitt von 4:09 min/km geworden und das auch noch recht locker. Also, im Moment fühle ich mich richtig gut. Natürlich spürt man die Belastung jeden Tag stärker, siehe das Training vom Dienstag. Aber es ist immer wieder erstaunlich, was der Körper dennoch zu leisten vermag. Genau das soll man ja auch im Marathontraining üben: sich zu fordern, auch wenn man eigentlich müde ist und keine Lust hat. Am Wettkampftag wird sich das noch auszahlen ;-) Da nächste Woche der Hörtder Auwaldlauf ansteht, gibt es den nächsten Tempoausdauerlauf erst wieder in zwei Wochen. Wieder ein 12er. Eine Woche später wird dann auf 15 km gesteigert, dann aber eher beim einem Tempo von 4:15 min/km.

Hart

Februar 23rd, 2010

Langsam wird es hart. Die “lockeren” 19 km heute waren gar nicht so locker. Zunächst hatten wir ziemlich starken Gegenwind und dann steckten mir noch die Intervalle von gestern in den Knochen. Wahnsinn, was ein paar 400er alles bewirken können. Aber das ist halt das Alter ;-) Es ist definitiv so, dass die Probleme am nächsten Tag umso größer sind, je höher das Tempo vom Vortag. Immerhin kann ich mich damit trösten, bis zum Marathon nicht mehr in diese Geschwindigkeiten vorstoßen zu müssen, da es die einzigen 400er-Intervalle waren.

400 m-Intervalle

Februar 22nd, 2010

Puh, das war heute kurz aber heftig. 12 x 400 m standen an. Mit jeweils 200 m Trabpause. Bei einem Tempo von ca. 3:30 min/km waren das heute meine schnellsten Intervalle im Marathontraining. Nach den beiden ersten Wiederholungen sah ich dann auch gleich mal schwarz für die restlichen zehn 400er. Zur Halbzeit hatte ich mich aber ganz gut an das Tempo gewöhnt und es lief ganz locker bis zum Schluss. Nur die Achillessehnen waren spürbar deutlich mehr belastet als bei einem normalen Training. Meine Zeiten von 1:23/1:26/1:24/1:26/1:26/1:25/1:26/1:25/1:24:1:26/1:25/1:24 min sind absolut im Rahmen und ca. 2 Sekunden schneller als letzten Herbst, in der Vorbereitung auf Berlin. Das entspricht einem Plus von ca. 5 Sekunden/km. Bei dem hohen Tempo ist das ganz ordentlich. Nächste Woche gibt es dann wieder einmal 1000 m-Wiederholungen als Vorbereitung auf den Hörtder Auwaldlauf.