August 14th, 2010
Heute standen bei recht warmen und sonnigen Wetter zum ersten mal 35 km auf dem Programm. Nachdem mir die langen Läufe in der letzten Zeit nicht sonderlich leicht gefallen waren, wollte ich es heute definitiv langsamer angehen lassen. Es sollte nicht viel schneller werden als 4:55 min/km. Leider hatte ich von Anfang an schwere und leere Oberschenkel, so dass mir schon dieses eher langsame Tempo schwer fiel. Spaß gemacht hat es heute jedenfalls nicht unbedingt. Vor allem die Wärme und der Gegenwind auf den letzten 12 km hat enorm Kraft gekostet. Insgesamt gesehen weiß ich nicht, wie ich diesen Lauf bewerten soll. Meine Beine waren unendlich leer aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich langsamer werde. Ich kann mich auf alle Fälle an bessere und schlimmere Läufe erinnern. Der heutige zählte eher zur letzteren Sorte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir die langen früher nicht ganz so schwer gefallen sind. Ach so, am Ende bin ich auf 4:54 min/km im Schnitt gekommen. Das reicht aus für ne gute Marathonzeit
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August 12th, 2010
Da ich ja am Wochenende in Bellheim gelaufen bin, stand heute nur ein vom Tempo her abgespeckter Tempolauf von 15 km in 4:30 min/km an. Wobei ich sagen muss, dass mir das aber zunächst auch einmal gereicht hat. Überhaupt habe ich seit letzten Samstag nur noch schwere Beine. Man wird halt älter
So habe ich zunächst einmal versucht, knapp unter 4:30 min/km zu laufen. Bis km 13 hat das auch ganz gut geklappt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich in etwa einen Schnitt von 4:23 min/km, welcher zwar etwas mühsam aber dennoch locker war. In der Zwischenzeit hatte es immer mal wieder zu regnen begonnen und pechschwarze Wolken waren aufgezogen. Obwohl es unter 20 Grad hatte, bin ich plötzlich auf freiem Feld in ein Sommergewitter geraten. Ich hatte nun noch 2 Kilometer des Hauptlaufs plus eigentlich ca. 4 Kilometer auszulaufen. Gewitter und laufen… das ist nichts für mich, da bekomme ich ein komisches Gefühl. Also habe ich den erstbesten Weg Richtung nach Hause eingeschlagen und bin die letzten beiden Kilometer erstaunlich locker mit 4:00 und 3:54 min/km nach Hause geflitzt. Seltsam, irgendwie hätte ich ewig so weiter laufen können. Die leeren Beine waren plötzlich weg. Was der Kopf, in dem Fall die Angst vor dem Gewitter, so alles ausmachen kann! Ich möchte fast behaupten, dass ich unter den Bedingungen nach 13 km vorherigem Tempolauf eine neue PB über 10 km aufgestellt hätte
Vielleicht kann man das ja irgendwie auf Wettkämpfe übertragen? Wie auch immer, nächste Woche steht wieder ein “vernünftiger” Tempoausdauerlauf über 21 km in Marathontempo an.
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August 11th, 2010
Der Sommernachtslauf in Bellheim hat mich wohl doch ein wenig mehr Kraft gekostet als vermutet. In den letzten Tagen hatte ich gegen Ende der Trainingseinheiten ständig mit leeren Oberschenkeln zu kämpfen. Schlimm waren vor allem die 24 km am Dienstag, die haben sich angefühlt wie ein langer Lauf. Im Moment möchte ich noch gar nicht an den langen Lauf am Samstag über 35 km denken… immerhin steht bis Montag nichts wirklich schnelles an. Was bin ich froh
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August 8th, 2010
Mo: 4 x 2000 m-Intervalle in 7:45/7:34/7:33/7:34 min, 6 min Gehpause, 9,61 km ein-/auslaufen
Di: 11,26 km in 1:00:08 h, Schnitt 5:20 min/km, 4 Steigerungen
Mi: 12,01 km in 59:00 min, Schnitt 4:55 min/km
Do: Pause
Fr: 5,23 km in 27:59 min, Schnitt 5:21 min/km, 4 Steigerungen
Sa: Bellheimer Sommernachtslauf 25 km in 1:42:18 h (Platz 34), Schnitt 4:06 min/km, 3,37 km ein-/auslaufen
So: 7,94 km in 43:04 min, Schnitt 5:26 min/km
Gesamt: 82,42 km
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Juli 31st, 2010
Was soll man zu dieser Woche groß sagen? Von der Form her fühle ich mich prima, ich bin vielleicht in der Form meines Lebens. Aber die Achillesssehnen… es scheint aufwärts zu gehen! Anfangs der Woche war es eine Katastrophe, ich konnte kaum Laufen. Ab Mittwoch wurde es besser und am Sonntag war ich fast schmerzfrei. Und das, obwohl ich nichts an meinem Training geändert habe. Aber ich habe angefangen zu dehnen und verwende nun ab und zu eine Geleinlage für die Ferse. Eines von beiden oder alles zusammen hat geholfen
Natürlich muss ich weiterhin vorsichtig sein, aber ich bin sowas von froh, dass mir das Laufen endlich wieder anfängt Spaß zu machen. Seit Tagen ging das ja nur noch unter Schmerzen.
Absolut nur Positives gibt es vom Training an sich zu berichten! Die Highlights diese Wochen waren meine schnellsten 3000 m-Intervalle im Schnitt unter 3:55 min/km und der Tempoausdauerlauf über die HM-Distanz in 1:28:21 h. Das war richtig hart aber jetzt bin ich mir sicher, dass in Berlin richtig was gehen kann. Auch der lange Lauf war aufgrund der Schmerzfreiheit deutlich angenehmer als der letzte Woche. Nächste Woche werde ich aber nun ein bis zwei Tage pausieren, um mich auf den Wettkampf am Wochenende vorzubereiten. Im Moment bin ich noch am Grübeln. 15 oder 25 km?
Mo: 3 x 3000 m-Intervalle in 11:46/11:42/11:42 min, 6 min Gehpause, 8,06 km ein-/auslaufen
Di: 21,02 km in 1:47:47 min, Schnitt 5:08 min/km
Mi: 14,22 km in 1:09:38 h, Schnitt 4:54 min/km, 1,01 km ein-/auslaufen
Do: 21,10 km in 1:28:51 h, Schnitt 4:11 min/km, 7,16 km ein-/auslaufen
Fr: 13,21 km in 1:07:51 h, Schnitt 5:08 min/km
Sa: 32,63 km in 2:39:29 h, Schnitt 4:53 min/km
So: 13,18 km in 1:07:03 h, Schnitt 5.05 min/km
Gesamt: 140,59 km
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Juli 31st, 2010
Noch vor wenigen Tagen hätte ich nicht gedacht, dass ich heute überhaupt irgendwie über die 32 km komme. Wenn ich an den letzten Langen mit den Schmerzen in den Achillessehnen denke… allerdings scheint sich der Trend fortzusetzen, dass sich die Beschwerden lindern. Ob es jetzt am dehnen oder an den Geleinlagen liegt… ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte ich heute kaum Probleme mit den Achillessehnen, nur ein wenig Anlaufschwierigkeiten. Ansonsten lief es endlich mal wieder rund bis auf recht schwere Oberschenkel, was aber kein Wunder ist nach dem Tempoausdauerlauf vom Donnerstag. Mit meinem Schnitt von 4:53 min/km bin ich super zufrieden, zumal es gegen Mittag auch noch richtig heiß wurde. Der Lauf heute hat mir wieder ein wenig Hoffnung gegeben, das Marathontraining wie geplant durchziehen zu können. Jetzt stehen am Montag noch einmal kürzere Tempoläufe an und dann geht es in die Regeneration für den 15 km-Wettkampf nächsten Samstag. Das abgespeckte Training wird mir sicherlich gut tun.
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Juli 29th, 2010
Das hätte ich wirklich nicht geglaubt! Nachdem es mir gestern bezüglich der Achillessehnen das erste Mal besser ging, lief es heute fast schon schmerzfrei ab. Und das beim Tempoausdauerlauf über die HM-Distanz. Es sollte ein Versuch werden, den ich eigentlich schon abgehakt hatte. Anders als in den früheren Jahren wollte ich dieses Mal die Läufe im Marathontempo bis auf 21,1 km ausweiten. Vor zwei Wochen stand der 12er auf dem Programm, letzte Woche der 15er und heute eben die 21 km. Vorgenommen hatte ich mir heute einfach mal zu schauen, wie es geht. Mein angepeiltes Marathontempo wäre ca. 4:09 min/km, also wäre für die Distanz heute alles zwischen 4:10 und 4:15 min/km in Ordnung gewesen. Da ich mich nach dem Einlaufen recht gut fühlte, habe ich einfach mal recht kontrolliert in 4:10 min/km losgelegt. Das ging eine ganze Weile gut so, die Zeiten schwankten nur minimal um diese 4:10 min/km. Je länger ich unterwegs war, desto sicherer wurde ich. Bis ca. km 18 lief so alles nach Plan, erst danach wurde es heftiger und ich konnte meine Zeiten nicht mehr ganz halten. Extrem schwer fühlte sich dann der letzte Kilometer an. So etwas habe ich auch noch selten erlebt. Rapide ging es mit der Kraft bergab und es wurde echt zum Kraftakt, den letzten Kilometer nochmals in 4:13 min/km zu laufen. Aber ich habe es in 4:11 min/km und 1:28:21 h geschafft! Wahnsinn. Das war sicher der anspruchsvollste Trainingslauf, den ich je hatte. Einen HM in meiner Leistungsklasse im Training unter 1:30 h zu laufen ist wirklich nicht einfach. Vor allem ist es eine Sache des Kopfs. Jetzt will ich nur hoffen, dass nach diesem Lauf die Beschwerden in den Achillessehnen nicht wieder auftreten.
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Juli 28th, 2010
Endlich ging es heute mal wieder ohne die großen Schmerzen auf die Strecke! Ich dachte schon, das wird überhaupt nicht mehr. Nach dem Training gestern hatte ich eigentlich schon aufgegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich seit ein paar Tagen Dehn- und Kräftigungsübungen für die Wade mache. Auffällig war aber, dass ich heute mit Gelpads in den Schuhen deutlich weniger Schmerzen hatte. Ich hatte dies letztes Jahr schon einmal erfolgreich praktiziert und frage mich nun, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Also, ich habe ehrlich keine Ahnung, warum es heute besser ging. Liegt es am Dehnen oder an den Pads? Vermutlich an beidem. Jedenfalls werde ich natürlich weiter meine Übungen machen und bei den lockeren Läufen in der nächsten Zeit immer mal wieder die Pads verwenden.
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Juli 27th, 2010
Also, im Moment macht mir das Laufen absolut keinen Spaß! Nur noch Schmerzen in den Achillessehnen. Selbst bei den lockeren 19 km bin ich etwa ab der Hälfte kaum noch voran gekommen. In den Fußgelenken fehlt aufgrund der Schmerzen völlig die Kraft. Im Moment weiß ich wirklich nicht, wie das weitergehen soll. Wenn es jetzt nicht endlich mal wieder ein positives Erlebnis gibt, bin ich mir nicht mehr sicher, ob das mit dem Berlin-Marathon dieses Jahr klappt. Irgendwie ist das alles sehr frustrierend.
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Juli 26th, 2010
Zum ersten Mal haben mich heute die Schmerzen in den Achillessehnen auch bei der Tempoarbeit behindert. Dennoch waren es mit 11:46/11:42/11:42 min meine schnellsten. Meine Form ist klasse und ich will nicht von meinem Pensum abweichen. Auch wenn ich nicht weiß, was das morgen gibt. Im Moment fühle ich mich so, als ob ich morgen nicht laufen werde können
Nicht weil ich ko bin sondern weil mir meine Achillessehnen sagen: das war zuviel heute. Das ist wirklich ein blöder Zustand. Meine Form ist top aber ich weiß nicht, ob ich sie umsetzen kann. Vielleicht habe ich nach dem Würzburg-Marathon einfach zu wenig Pause gemacht. Und in den letzten Wochen das steige Gefühl in den Achillessehnen ignoriert…
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