Archive for Februar, 2009

Training Kalenderwoche 09

Freitag, Februar 27th, 2009

Diese Woche endete zwar mit einer neuen Bestzeit über 10 km (41:01 min), aber optimal ist sie dennoch nicht verlaufen. Dienstag wollte ich eigentlich die abschließenden 5 x 1000 m-Intervalle absolvieren, was aber an Zahnschmerzen scheiterte. So musste ich von Montag bis Mittwoch pausieren und lag mehr oder weniger faul auf der Couch herum ;-) Der erste Lauf am Donnerstag war dann wirklich schrecklich; bei einem Tempo um 5:10 min/km bin ich kaum vom Fleck gekommen. Einen Tag später ging es zwar wieder, aber ich denke dennoch nicht, dass ich am Sonntag voll auf der Höhe war. D.h. ich hoffe, dass ich es nicht war, denn mit meinem Ergebnis bin ich nicht so ganz zufrieden. Ich hatte mir ein bisschen mehr erwartet. Dazu musste ich mich auch noch wahnsinnig quälen für diese Zeit. In der nächsten Woche werde ich nur langsam laufen und am Sonntag beim Halbmarathon mein Glück nochmal versuchen. Ziel: sub 1:28

Mo: Pause
Di: Krankheit (Zahnschmerzen)
Mi: Krankheit (Zahnschmerzen
Do: 11,94 km in 1:01:34 h, Schnitt 5:09 min/km
Fr: 7,95 km in 42:25 min, Schnitt 5:20 min/km
Sa: 5,23 km in 27:52 min, Schnitt 5:19 min/km, 4 Steigerungen
So: Auwaldlauf Hördt: 10,00 km in 41:01 min, Schnitt 4:06 min/km, 5,62 km ein-/auslaufen

Gesamt: 40,74 km

Mühsamer Lauf mit hohem Puls

Donnerstag, Februar 26th, 2009

Also, dass mich die zwei Tage mit den Zahnschmerzen so mitgenommen haben, hätte ich mir niemals gedacht. Das Tempo von 5:09 min/km war heute wirklich nicht einfach zu halten. Die Beine waren müde, irgendwie habe ich mich gefühlt, als ob ich zwei Wochen nichts gemacht hätte. Entweder ist die Entzündung unterschwellig immer noch vorhanden oder aber es lag wierklich daran, dass ich die letzten zwei Tage fast nur gelegen war. Ich hoffe mal, dass es morgen schon wieder besser aussieht. Dann werde ich auch nur ganz lockere 8 km laufen. Richtig umgehauen hat es mich dann zu Hause, als ich den Lauf ausgewertet habe. Puls: 144! So einen hohen Puls habe ich vielleicht bei Zeiten um die 4:40 min/km aber nicht bei diesem Tempo. Letzte Woche bin ich die selbe Strecke schneller (5:04 min/km) gelaufen mit einem Durchschnittspuls von 128. Was für ein Unterschied! Gespürt habe ich den hohen Puls allerdings nicht. Es war ja nicht so, dass ich mich wie bei einem Tempolauf gefühlt habe. Nur ziemlich schlapp eben. Für den Auwaldlauf am Sonntag bedeutet das natürlich, dass ich diesen nur dann voll laufen werde, wenn sich meine Pulswerte bis Samstag wieder normalisiert haben. Im schlimmsten Fall werde ich verzichten. Es wäre zwar schade, aber die Gedundheit geht eben vor.

Zahnschmerzen

Donnerstag, Februar 26th, 2009

Nach der Erkältung im Dezember, der Magen-Darm-Geschichte im Januar jetzt auch noch zwei Tage Ausfall wegen Zahnschmerzen… und das wieder genau vor einem Wettkampf, bei dem ich Bestzeit laufen wollte. Heute werde ich zwar wieder laufen können, aber ich konnte die Tempoläufe am Dienstag und den 12er gestern nicht absolvieren. Statt dessen lag ich zwei Tage mit einer Entzündung im Bett und fühle mich jetzt dementsprechend schlapp, auch wenn die Schmerzen jetzt weg sind. Ob es für den Sonntag reichen wird, kann ich noch nicht sagen. Wenn sich die Sache von selbst erledigt (habe immer wieder einmal Probleme mit diesem einen Zahn), könnte es noch klappen. Zumindest für einen Wettkampf auf Tempolaufniveau. Aber wenn das so weitergeht, werde ich mir diesen Zahn irgendwann einmal ziehen lassen. Seit 2004 bereitet er mir nun schon Probleme. Zwar nicht sehr oft (ca. 1 mal im Jahr) aber dann richtig heftig.

Training Kalenderwoche 08

Samstag, Februar 21st, 2009

So, dass war es schon wieder mit dem harten Training! Nach zwei Tempoeinheiten und dem langen Lauf heute (mein schnellster überhaupt!) gibt es am Dienstag nur noch die 5 x 1000 m-Intervalle. Ansonsten wird jetzt drei Wochen bis auf die Wettkämpfe ausgeruht. Was diese Woche angeht, lief es eigentlich sehr gut. Da ich ausgeruht war, habe ich besonders die Tempoflex-Intervalle gut verkraftet. Auch der 10er war ganz ok. Selbst beim langen Lauf fühlte sich alles bis ca. km 23 super an, was man auch daran erkennen kann, dass ich deutlich zu schnell unterwegs war. Dann wurden plötzlich die Beine schwer. Naja, wie gesagt, jetzt ist ausruhen und Bestzeiten ernten angesagt. Wenn alles klappt, sollten die 10er- und die HM-Bestzeiten in den nächsten zwei Wochen fallen.

Mo: 11,95 km in 1:03:40 h, Schnitt 5:19 min/km
Di: 4 x 2000 m Tempoflex, 1,6 km Trabpause in (8:02/7:59/8:09/8:22) min, 7,57 km ein-/auslaufen
Mi: 16,00 km in 1:21:06 h, Schnitt 5:04 min/km, 2,1 km ein-/auslaufen
Do: Pause
Fr: 10,00 km in 43:10 min, Schnitt 4:19 min/km, 7,7 km ein-/auslaufen
Sa: 11,95 km in 1:00:41 h, Schnitt 5:04 min/km
So: 26,43 km in 2:17:45 h, Schnitt 5:12 min/km

Gesamt: 106,50 km

Endlich wieder ein flotter 10er

Freitag, Februar 20th, 2009

Nachdem ich in den letzten Wochen bei den freitäglichen Tempoausdauerläufen ziemlich geschwächelt habe, bin ich heute mit 43:10 min endlich einmal wieder ein bisschen flotter unterwegs gewesen. Das entspricht einem Schnitt von 4:19 min/km. Wobei die Bedingungen heute nicht einmal so optimal waren. Auf dem ersten Kilometer dachte ich noch: Läuft ja ganz gut heute, fühlt sich trotz der Tempoflex-Läufe vom Dienstag recht locker an. Auf jeden Fall kein Vergleich zu den letzten Wochen. Kilometer zwei und drei hatte ich allerdings gegen kräftigen und kalten Gegenwind anzukämpfen, was mehr Kraft gekostet hat, als ich mir gedacht hatte. Jedenfalls fühlten sich meine Beine die nächsten zwei Kilometer erst einmal wie Pudding an. Bei Kilometer 5 hatte ich dann aber meinen Rhythmus wieder gefunden und wäre recht locker ins Ziel getrudelt, hätte ich nicht versucht, Kilometer 9 ein wenig flotter zu laufen ;-) Ich dachte mir einfach, wie soll ich im Wettkampf mal einen schnellen Kilometer einschieben, wenn ich es im Traininmg nie übe. Also bin ich den vorletzten Kilometer statt in ca. 4:20 min kurzerhand in 4:05 min (und das gegen den Wind!) gelaufen. Ok, danach war ich ziemlich am Ende, aber dafür war der letzte Kilometer im ursprünglichen Tempo dann fast schon erholsam ;-)

Mit diesem Lauf endet nun die Serie der ganz schnellen Tempoausdauerläufe im Frühjahr. Da es jetzt auf die zwei wichtigsten Wettkämpfe im Winter zugeht, laufe ich am Dienstag nur noch einmal 1000er-Intervalle. Danach gibt es bis 16. März ausschließlich langsame Läufe und eben den 10er in Hördt am 01. März, sowie den Halbmarathon am 08. März in Kandel. Beide werde ich auf Bestzeit (41:10 min/1:28:59 h) laufen. Am 16. März ist es dann endlich wieder soweit, die Marathonvorbereitung für Würzburg beginnt. Über Ziele und Trainingsumfänge habe ich mir allerdings bislang erst ganz grob Gedanken gemacht. Ich denke, die Zielzeit wird sich aus den beiden ausstehenden Wettkämpfen ergeben.

2000m-Tempoflex

Dienstag, Februar 17th, 2009

Mein heutiges Fazit: ich bin ausgeruht und gut drauf ;-) Zumindest waren die Läufe heute alle schneller als gefordert, nicht zu anstrengend und haben ziemlich Spaß gemacht. Und dass trotz ständigem Nieselregen. Unglaublich, wie gut so ein paar Tage Regeneration tun. Nur der erste Lauf war vier Sekunden zu langsam, da ich ihn “blind” laufen musste, Irgendwie hatte ich am Forerunner etwas falsch eingestellt und konnte dadurch meine Zwischenzeiten nicht kontrollieren. Dafür waren dann die restlichen Läufe weit unter dem Soll. Spaß hat es heute vor allem auch, weil es geregnet hat ;-) Im Ernst, ist mal etwas anderes und im Regen kämpft es sich doch noch um einiges besser. Evtl. liegt es auch einfach daran, dass man von den Laufschmerzen ein wenig abgelenkt ist. Auf alle Fälle spürt man, dass man sich in der Natur aufhält und nicht wie früher in der stickigen Leichtathletik-Halle…

Training Kalenderwoche 07

Freitag, Februar 13th, 2009

In dieser Woche war Regeneration mit wenigen Läufen und langsamen geplant. Ok, das mit dem langsamen Tempo hat ganz gut geklappt, kein Lauf war schneller als 5:15 min/km also meilenweit von 4er-Zeiten entfernt ;-) Dafür ist aus den geplanten 4 x 12 km nichts geworden. Bereits am Donnerstag hatte ich das Gefühl, auf der faulen Haut zu liegen und bin statt 12 km eben 16 km gelaufen. Samstag war dann eigentlich Pause angesagt; ich musste trotzdem auf die Piste gehen. Dennoch denke ich, dass die Woche ganz gut getan hat. Schon alleine das langsame Tempo war die reinste Erholung. In der nächsten Woche wird dann aber noch mal richtig hart trainiert, mit sechs Einheiten, zwei Tempo-Tagen und ca. 100 km. Übernächste Woche steht ja schon wieder der nächste Wettkampf an, der Auwaldlauf in Hördt. Ein 10er, bei dem ich versuchen möchte, so nahe wie möglich an die 40 Minuten-Grenze zu laufen… 41:10 min ist meine Bestzeit.

Mo: 11,91 km in 1:04:10 h, Schnitt 5:23 min/km
Di: Pause
Mi: 12,19 km in 1:05:41 h, Schnitt 5:23 min/km
Do: Pause
Fr: 16,18 km in 1:27:00 h, Schnitt 5:22 min/km
Sa: 11,95 km in 1:03:46 min, Schnitt 5:20 min/km
So: 26,33 km in 2:18:36 h, Schnitt 5:15 min/km

Gesamt: 78,56 km

Alten Rekord über 20 km um fast 5 Minuten verbessert!

Sonntag, Februar 8th, 2009

Mit dem heutigen Ergebnis von 1:23:28 h (offiziell 1:23:29 h) beim 20er der Winterlaufserie bin ich im Nachhinein sehr zufrieden. Immerhin konnte ich meine Bestzeit aus dem letzten Jahr um fast 5 Minuten verbessern und dass eigentlich auch noch recht locker, sieht man einmal vom Seitenstechen vom km 15 an ab.

Dabei hatte es gar nicht so gut begonnen. Aufgestanden bin ich wie immer gegen 6:30 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück ging es auch gleich los Richtung Rheinzabern, wo ich schon beim Einlaufen irgendwie das Gefühl hatte am Anschlag zu laufen. Es fühlte sich vom Tempo her an wie 4:30 min/km und tatsächlich bin ich knapp unter 5er-Schnitt gelaufen. Das beruhigte mich ein wenig aber seltsam fühlte sich das schon an. Um 10:05 Uhr ging es dann auf die Strecke mit etwa 700 anderen Teilnehmern. Das Wetter war eigentlich optimal, bedeckt und trocken, vielleicht mit 2 bis 3 Grad ein wenig zu kalt. Wieder einmal schafften es die Läufer nicht alle, am Start hinter der Startlinie Aufstellung zu nehmen, so dass ich ziemlich genau an dieser stehen konnte, ohne mich gleich in erster Reihe zu befinden. Was mir diesmal besonders aufgefallen ist: Auf dem ersten Kilometer wird gerannt, was das Zeug hält, die meisten laufen viel zu schnell los. Das führt dazu, dass ich auf dem ersten Kilometer fast nur überholt werde, ab Kilometer 2 aber mehr Läufer wieder selbst überhole. Das kann es irgendwie auch nicht sein. Ich denke, man sollte sich nach Zielzeit aufstellen, nicht nach der Zeit, die ich auf dem ersten Kilometer laufen möchte um kurze Zeit später einzubrechen.

Wie auch immer, der erste Kilometer war bei mir diesmal nur ganz leicht zu schnell, danach pendelte ich mich bei einem Schnitt von knapp unter 4:10 min/km ein. Die ersten 10 Kilometer liefen ziemlich unspektakulär und total locker ab. Nur zwischen Kilometer 8 und Kilometer 10 gab es ein paar kleinere Steigungen, die (wie ich später spüren sollte) Kraft kosteten. Bei Halbzeit zeigte meine Uhr 41:40 min an! Das entspricht meiner zweitbesten jemals gelaufenen Zeit über 10 km und war heute total locker herausgelaufen. Zu diesem Zeitpunkt war ich davon überzeugt, eine Wahnsinnszeit herauslaufen zu können. Nachdem ich bei km 10 einen kleinen Schluck getrunken hatte, änderte sich das Bild jedoch fast schlagartig. Ohne ersichtlichen Grund fiel es mir plötzlich immer schwerer die Geschwindigkeit zu halten. ganz im Gegenteil, ich musste mehr Druck machen um am Ende langsamer zu laufen. Bis Kilometer 13 war es ein richtiger Krampf, danach ging es langsam wieder besser. Also wollte ich es jetzt wissen und das Tempo anziehen. Zwei Kilometer später, bei km 15 fing es dann an, das Seitenstechen. Wie aus heiterem Himmel steigerte sich der Schmerz innerhalb von 30 Sekunden so weit, dass ich vom Gas gehen musste, wen auch nur wenige Sekunden pro Kilometer. Die nächsten drei Kilometer quälte ich mich mehr oder weniger über die Laufstrecke, inzwischen nur noch mit einem Tempo von ca. 4:15 min/km. Die letzten zwei Kilometer gelang es mir dann noch ein wenig von der Zeit aufzuholen, die ich verloren hatte, aber im Ziel war ich erst einmal froh, nicht abgebrochen und das Ziel “vernünftig” erreicht zu haben. Dennoch, ein wenig ärgerte ich mich schon über die letzten 5 Kilometer. Ich habe bis heute keine Ahnung, was da los war. Ich glaube nicht, dass es am zu hohen Tempo gelegen haben kann. Wie oben beschrieben, bis km 10 habe ich kaum eine Anstrengung verspürt, musste mich eher noch bremsen.

Dennoch, das Ergebnis ist sehr gut und wenn ich jetzt noch knapp 3 Minuten schneller bin auf dieser Distanz… ja dann könnte ich mein Glück versuchen… sub 3 beim Marathon. Aber das braucht noch ein wenig Zeit.

Training Kalenderwoche 06

Donnerstag, Februar 5th, 2009

Mo: Pause
Di: 3 x 3000 m in 12:18/12:29/12:31 min, 6 min Pause, 7,61 km ein-/auslaufen
Mi: 12,39 km in 1:07:14 h, Schnitt 5:25 min/km
Do: 7,98 km in 40:32 min, Schnitt 5:05 min/km, 4 Steigerungen
Fr: Pause
Sa: 5,22 km in 27:56 min, Schnitt 5:20 min/km, 4 Steigerungen
So: Winterlaufserie Rheinzabern: 20,00 km in 1:23:28 h, Schnitt 4:11 min/km, 5,21 km ein-/auslaufen

Gesamt: 67,41 km

Genau zwei Jahre ist es her…

Mittwoch, Februar 4th, 2009

dass ich mit dem Laufen angefangen habe.

Am 04.02.2007 bin ich zum letzten Mal als Sprinter bei den Pfalz-Hallenmeisterschaften der Senioren in Ludwigshafen gestartet. Meine Zeiten weiß ich gar nicht mehr genau, ich glaube um die 7,70 Sek über 60 m und 24,40 Sek über 200 m. Damals hätte ich zwar die Quali für die Deutschen Senioren gehabt, aber mir war klar, dass mein Anspruch, unter 24 Sekunden über die 200 m zu laufen, nicht mehr realsitisch war. Ich hatte lange darüber nachgedacht und bin dann von einem Tag auf den anderen vom Sprinter zum Ausdauerläufer “mutiert”. Ich meine, ich bin sogar noch direkt nach dem Wettkampf daheim in den Wald um mich ein paar Kilometer auszulaufen.

Was waren damals meine Ziele? Ich wollte einfach wieder etwas machen, was mir Spaß macht, etwas Neues. Und ich wollte meine Uralt-Bestzeit über die 10 km von 1988 (48:37 min) irgendwann einmal verbessern. Zunächst war mein Ziel jedoch, die 10 km unter 50 Minuten zu laufen…

Und heute? Heute kratze ich an der 40er-Grenze ;-)