Archive for Dezember, 2009

Versöhnlicher Abschluss

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Nun bin ich heute doch den Silvesterlauf in Schifferstadt gelaufen, allerdings mit angezogener Handbremse als Tempoausdauerlauf im Marathontempo. Irgendeinen positiven Abschluss brauchte ich nach den letzten Tagen doch für 2009. Mein Ziel war es heute also mich wegen der abklingenden Entzündung nicht voll zu belasten und relativ locker 10 km im Marathontempo zu laufen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es ganz gut ist, so wie es gekommen ist. Der Lauf fühlte sich mit 41:47 min recht locker an und war auch noch 43 Sekunden schnellere als die geplante Zielzeit. Wenn ich heute wie geplant auf Bestzeit gelaufen wäre… eine große Enttäuschung wäre sicherlich die Folge gewesen. Die Strecke ist bei diesem Wetter (regnerisch) absolut nicht bestzeitentauglich. 70 % der Laufstrecke führen durch den Wald und der war mehr als matschig. Von daher bin ich ganz froh, dass ich mich nicht an einer neuen PB versucht habe. Das einzig beunruhigende heute war, dass ich doch einen sehr hohen Puls trotz des nicht allzu hohen Tempos hatte. Ich vermute mal, dass es noch von der Entzündung kommt und werde das die nächsten Tage beobachten. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Locker unter 42 min… das ist schon ne feine Sache ;-)

Kaum vom Fleck gekommen

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Heute Morgen bin ich das erste Mal wieder vorsichtig gejoggt. Knappe 8 km in einem Schnitt von 5:41 min/km. Und dass trotz der noch vorhandenen Entzündung, jedoch immerhin völlig schmerzfrei. Ich halte es einfach nicht mehr aus ohne Bewegung ;-) Der Lauf an sich war eine Katastrophe. Sehnen und Knochen fühlten sich erholt an, körperlich war ich aber total schlapp und schon nach 3 km ging mir leicht die Kraft aus. Abends bei einem lockeren 12er ging es dann bereits wieder besser. Merke: kurz nach dem Aufstehen ist selbst lockeres Traben ohne Anstrengung nicht möglich. Und nach vier Tagen absoluter Laufpause fühlt man sich “krank” auf den ersten Metern.

Training Kalenderwoche 52

Sonntag, Dezember 27th, 2009

Was für eine Woche. Erst der Schnee, dann total schwere Beine und ab Freitag eine eitrige Zahnwurzelentzündung. Aber der Reihe nach… Montag bin ich das erste Mal auf Schnee gelaufen und dann auch gleich noch einen Tempoausdauerlauf. Natürlich fiel dieser deutlich langsamer aus als normal. Trotzdem hatte ich danach so unglaublich schwere Beine, die ich noch drei Tage lang spürte. Vielleicht war die Schlappheit aber auch schon das erste Anzeichen für die Wurzelentzündung. Schon Dienstag war ich ziemlich müde, konnte mich aber dennoch zum ersten Mal zu ein paar Hangläufen nach dem regulären Training aufraffen. Was macht man nicht alles um sub3 auf einer hügeligen Strecke zu laufen. Beim langen Lauf am Mittwoch hatte ich die letzten 10 km unglaublich heftig zu kämpfen und am Donnerstag (Weihnachten) ging bei ganz lockerem Tempo eigentlich schon gar nichts mehr. Donnerstag war auch der erste Tag, an dem ich einen leichten Schmerz am Zahn verspüren konnte. Am 1. Weihanchtsfeiertag ging es dann richtig los mit der Entzündung. Ausgerechnet über die Feiertage! Die Tempoläufe am Samstag musste ich natürlich ausfallen lassen und auch Sonntags ging nichts. Inzwischen habe ich wirklich die Schnauze voll. Es ist bereits die dritte Zahnwurzelentzündung dieses Jahr. Ein Zahn musste bereits entfernt werden, bei diesem jetzt habe ich auch keine Hoffnung mehr. Bzw. ich will das Teil inzwischen nur noch los werden. Die Schmerzen sind sowas von nervig und das Schlimmste ist der ständige Trainingsausfall. Wie es nächste Woche weitergeht, steht also in den Sternen. Die Entzündung ist inzwischen leicht am abklingen, aber einen Termin beim ZA habe ich erst im Januar. Der Silvesterlauf wird für mich als Wettkampf definitiv nicht stattfinden. Vielleicht laufe ich ihn als Trainingslauf mit. Was ein Glück, dass ich meine Bestzeit dieses Jahr bereits in Rheinzabern gelaufen bin!!!

Mo: 10,00 km in 43:51 min, Schnitt 4:23 min/km, 7,68 km ein-/auslaufen (geschlossene Schneedecke!)
Di: 13,00 km in 1:04:32 h, Schnitt 4:57 min/km, 3 x 260 m Hanglauf mit Trabpause, 1,69 km ein-/auslaufen
Mi: 26,75 km in 2:15:38 h, Schnitt 5:04 min/km
Do: 10,05 km in 56:19 min, Schnitt 5:36 min/km
Fr: Pause (Zahnschmerzen)
Sa: krank (Zahnschmerzen)
So: Pause (Zahnschmerzen)

Gesamt: 70,60 km

Mal wieder eine Wurzelentzündung

Samstag, Dezember 26th, 2009

So ein Mist! Schon zum dritten Mal dieses Jahr plagt mich nun eine Wurzelentzündund. Und dass an den Feiertagen und kurz bevor ich ohnehin einen Termin beim Zahnarzt habe. Jetzt fällt das Training natürlich erst einmal flach. Ich habe mich sowieso schon gewundert, warum ich die letzten Tage so ko war. Und heute habe ich eine total geschwollene Wange. Von den Schmerzen ganz zu schweigen. Bei der letzten Entzündung musste der Zahn gezogen werden, diemal wird es auch nicht anders sein. Aber dann habe ich wenigstens Ruhe und kann mich auf den Würzburg Marathon im Mai vorbereiten.

Frohe Weihnachten!

Donnerstag, Dezember 24th, 2009

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten und ein paar ruhige und besinnliche Tage!

Ich bin heute nur ganz lockere 10 km getrabt. Leider waren sie nicht so wirklich locker. Keine Ahnung, was los ist. Schon der lange Lauf gestern ist mir extrem schwer gefallen. Und heute ging ja trotz des langsamen Tempos fast gar nichts. Total leere Beine. Bleibt nur zu hoffen, dass der morgige Pausetag eine gewisse Erholung bringt und die 1000 m-Intervalle am Samstag wieder flüssiger laufen.

Dauerlauf mit Hangläufen

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Im Mai nächsten Jahres steht ja der Würzburg-Marathon mit ein paar nicht unwesentlichen Steigungen an. Was tut man da nicht alles, um eine optimale Zeit herauszuholen! So habe ich beschlossen, einmal die Woche ein paar Hangläufe an einen normalen Dauerlauf anzuhängen. So bin ich heute 13 km in knapp unter 5:00 min/km gelaufen und gleich im Anschluss drei mal im Marathontempo eine Steigung mit einer Länge von ca. 260 m. Ich glaube, die drei Wiederholungen haben mir den Rest gegeben, da ich den Tempoausdauerlauf von gestern noch in den Beinen hatte. Naja, es ist ein Anfang. Drei bis fünf Wiederholungen sollten es nun wöchentlich werden.

Tempolauf auf Schnee

Montag, Dezember 21st, 2009

Nachdem es gestern Nachmittag ein paar Zentimeter geschneit hatte, war heute ein Tempolauf auf geschlossener Schneedecke angesagt. Geräumte Fahrrad- oder Feldwege gibt es hier leider nicht. Beim Warmlaufen war ich zunächst wirklich überrascht, scheinbar keinen Geschwindigkeitsverlust zu erleiden. Die Schneedecke war fest und gut zu belaufen. Den Tempolauf an sich begann ich daher auch gleich mit 4:14 min/km. Der zweite Kilometer war mit 4:20 min/km aber schon wesentlich langsamer und langsam wurde mir klar, dass heute keine Bestzeiten drin sind. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, gerutscht bin ich nicht direkt. Aber die Kraftübertragung ist doch eine ganz andere. Meine Oberschenkel wurden heute schon sehr früh schwer und mein Puls vom Gefühl her an der Obergrenze. Ein konstant gutes Laufgefühl hat sich heute jedenfalls nicht eingestellt. So war ich am Ende mit 43:51 min auch ca. zwei Minuten langsamer als üblich. Ich vermute doch, dass der Schnee den größten Anteil daran hatte. Viel Erfahrung habe ich halt mit Schneeläufen nicht. Zum Glück soll es morgen wieder tauen, so dass ich die 1000 m-Intervalle am Samstag wohl wieder auf normalem Asphalt laufen kann. Evtl. besorge ich mir für die Zukunft aber auch ein paar “Schneeketten” für die Schuhe ;-)

Training Kalenderwoche 51

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Diese Woche stand zu Beginn natürlich erst einmal ganz im Zeichen der Regeneration vom 10er am Sonntag in Rheinzabern. Erst am Freitag standen wieder Intervalle an. Zum Glück, denn alles andere wäre bis dahin auch gar nicht möglich gewesen. Wohl bedingt durch viel Stress in der letzten Zeit hatte ich von Montag bis Mittwoch wieder einmal mit Herzstolpern zu kämpfen. Seltsamerweise aber nur im Ruhezustand. Dann aber richtig und dauerhaft. So schlimm hatte ich das wirklich noch nie. Sobald ich mich auf die Piste machte, verschwanden die Extrasystolen wie durch ein Wunder. Trotzdem hätte ich mich in diesem “Zustand” nicht getraut, Tempo zu machen. Zum Glück legte sich das Ganze bis Freitag, so dass ich 4 x 2000 m wieder ziemlich flott laufen konnte. Also… über meine momentane Leistungsfähigkeit kann ich mich nun wirklich nicht beklagen. Da läuft es super, Schade nur, dass Sonntag Abends Schnee gefallen ist. Nun beginnt wieder die Zeit, in der man nicht wirklich nach Plan laufen kann. Machen wir das Beste daraus! Nächste Woche steht dann schon ein wenig im Zeichen der Vorbereitung für den Silvesterlauf in Schifferstadt.

Mo: 11,97 km in 1:07:10 h, Schnitt 5:36 min/km
Di: 11,92 km in 1:02:47 h, Schnitt 5:16 min/km
Mi: 26,79 km in 2:16:26 h, Schnitt 5:05 min/km
Do: 11,93 km in 1:03:06 h, Schnitt 5:17 min/km
Fr: Morgens 7,76 km in 44:07 min/km, Schnitt 5:41 min/km, Abends 4 x 2000 m-Intervalle in 7:43/7:36/7:42/7:37 min, 5 min Pause, 7,98 km ein-/auslaufen
Sa: Pause
So: 13,00 km in 1:04:00 h, Schnitt 4:55 min/km, 3,20 km ein-/auslaufen

Gesamt: 102,55 km

38:54 min!!!

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Wo gibt’s denn sowas? ;-) Ich habe ja die ganze Zeit daran gegalubt, dass ich um die 39 Minuten über 10 km laufen kann aber doch nicht heute! Schließlich bin ich die Winterlaufserie heute in Rheinzabern voll aus dem Training heraus gelaufen, in einer Woche mit über 91 Laufkilometern. Tapering gab es so gut wie gar keines, nur den langen Lauf habe ich ausgelassen. Mit dieser Zeit bin ich nur ganz nah dran an den Anforderungen für die sub3 im Marathon. Dazu war ich heute sicherlich nicht mal an der Grenze. Hier ein kurzer Bericht vom heutigen Lauf:

Wie immer ist in Rheinzabern viel los. Gut 1100 Teilnehmer bei kalten 1-2 Grad. Aber die Bedingungen sind optimal, da kaum windig. Persönlich habe ich mich nicht so gut gefühlt nach nur ca. 4 Stunden Schlaf. Aber ich hatte ja auch keinen Druck und wollte einfach schauen was geht, etwa in 4:00 min/km anlaufen. Auf keinen Fall wollte ich das Ding wieder zu einem Kampf werden lassen, indem ich die ersten Kilometer zu schnell und die Steigungen bzw. die Gegenwindpassagen zu agressiv angehe. So bin ich dann auf den ersten zwei Kilometern auch ganz ruhig geblieben, obwohl die Meute wie verrückt losstürmte. Umso verwunderlicher war es dann, als meine Uhr bei km zwei 7:50 min anzeigte. Ich fühlte mich gut und war verdammt schnell unterwegs. Ab diesem Moment wusste ich eigentlich schon, dass heute “etwas drin ist”. Dennoch wollte ich einfach nur kontrolliert weiterlaufen, nichts riskieren. Und so hielt ich das Tempo das ganze Rennen über, ohne jemals das Gfühl zu haben, in den roten Bereich zu kommen. Vielleicht muss man so einen 10er laufen. Es fühlte sich auf alle Fälle äußerst gut an zu wissen, jederzeit einen Zahn zulegen zu können. Und so baute ich auch ab und zu ein paar kurze Überholmanöver ein. Mit jedem Kilometer wurde ich stärker und nicht wie sonst üblich schwächer. Zur Halbzeit hatte ich eine 19:35. Ok, das ist schon fast Bestzeit über 5 km ;-) Ab km 8 versuchte ich ein wenig anzuziehen und auf dem letzten Kilometer, den ich in 3:43 lief, gelang es mir immer noch schön kontrolliert den einen oder anderen Läufer zu überholen. Und dann im Ziel die Hammerzeit: 38:54 min. 41 Sekunden schneller als meine alte Bestzeit, das erst Mal sub39 und so locker herausgelaufen. Eigentlich eine unglaubliche Sache. Wenn ich noch Zweifel hatte irgendwann die sub3 zu knacken… dann wurden diese heute beseitigt. Es war eines dieser Rennen in denen alles perfekt läuft. Ein Rennen ohne Nachdenken und Zweifeln ob man das Tempo durchstehen wird. Einfach genial eben. Nur frage ich mich, ob es eigentlich überhaupt noch Sinn macht, an Silvester in Schifferstadt auf die geplante Rekordjagd zu gehen. Auf diesen Wettkampf habe ich ja eigentlich speziell hintrainiert. Aber für war das heute eigentlich schon der perfekte Saisonabschluss.

Training Kalenderwoche 50

Freitag, Dezember 11th, 2009

Mo: 11,88 km in 1:02:40 h, Schnitt 5:16 min/km
Di: Morgens 7,82 km in 44:15 min, Schnitt 5:39 min/km, Abends 6 x 1000 m-Intervalle in 3:47/3:45/3:48/3:42/3:48/3:48 min, 400 m Trabpause, 7,86 km ein-/auslaufen
Mi: 13,00 km in 1:04:13 h, Schnitt 4:56 min/km, 3,21 km ein-/auslaufen
Do: Pause
Fr: 10,00 km in 49:45 h, Schnitt 4:58 min/km, 2,06 km ein-/auslaufen
Sa: 12,15 km in 1:04:04 h, Schnitt 5:16 min/km, 4 Steigerungen
So: Winterlaufserie Rheinzabern, 38:54 h für 10,00 km, Schnitt 3:54 min/km, 5,41 km ein-/auslaufen

Gesamt: 91,39 km